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Eich- und Kalibrierpflicht für Fitbit, FuelBand und Co.?

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Vor einigen Tagen habe ich den Ersatz für mein defektes Nike+ FuelBand erhalten. Auch die Lieferung hat problemlos geklappt und mein gutes Bild vom Nike Support kann ich nochmals bestätigen. Toll, wenn eine Firma das so vorbbildlich löst und man auch nach dem Kauf gut beraten ist.

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Eine ganz andere Beobachtung habe ich jetzt in den letzten Tagen mit dem neuen FuelBand gemacht. Ich komme viel einfacher auf meine Punktzahl von 3’000 als noch vor einem Jahr. Einen Tag Homeoffice und Abends noch in die Stadt gehen? Was mit dem einen FuelBand irgendwas um die 1’400 Fuel Punkte ergeben hat, reicht auf einmal locker um mein Tagesziel von 3’000 Punkten zu erreichen.

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Hatte mein erstes FuelBand die ganze Zeit nur mangelhaft mitgerechnet was ich so tue, oder ist das neue FuelBand eigentlich defekt und zählt viel zu grosszügig? Diese Frage stell ich mir, da ich den mehr oder weniger direkten Vergleich habe. Aber wie kann man sein Fitnessmessgerät, sei es das Fuelband, einen Fitbit oder das Jawbone Up eigentlich auf Funktionsfähigkeit überprüfen?

Die Messwerte meines ersten FuelBands mit deutlich niedrigeren Werten ab September...

Die Messwerte meines ersten FuelBands mit deutlich niedrigeren Werten ab September…

In unserem täglichen Leben haben wir es immer wieder mit kalibrierten oder geeichten Geräten zu tun. Geeicht ist zum Beispiel eine Waage beim Metzger, das Luftdruckprüfgerät auf einer Tankstelle oder das Blutdruckmessgerät beim Arzt, kalibriert wird zum Beispiel ein Voltmeter in einem Elektrofachbetrieb. Geht es bei der Eichung um den Verbraucherschutz, wird die Kalibrierung benötigt um zu garantieren, dass die gemessenen Werte auch real sind.

Chip der im FuelBand die Beschleunigungen in 3 -Achsen misst.

Chip der im FuelBand die Beschleunigungen in 3 -Achsen misst.

Sobald ich die Messwerte eines digitialen Trackers nutze um meine tägliche Fitness mit anderen oder vorhergehenden Werten zu vergleichen, muss ich mich ja darauf verlassen können, dass die Aufzeichnung auch korrekt ist. Da im Vergleich mit anderen Nutzern ja auch Gewicht und Grösse eine Rolle spielen können, besteht bei schleichend nachlassenden Sensorwerten die Gefahr, dass man erst spät merkt, dass nicht die Leistung fehlt sondern das Messgerät kaputt ist.

Das wäre ähnlich einem Autoreifen, der nur langsam Luft verliert und man sich kontinuierlich an das sich leicht veränderende Fahrverhalten des Autos anpasst und das Problem so viel später bemerkt als wenn der Reifen von einem Moment auf den anderen platzt.

Natürlich kann man bei einem Schrittzähler wie dem Nike+ FuelBand auch mal mitzählen und schauen wie akkurat dieser Wert ist, durch die Kombination und Kalkulation verschiedener Werte wird aber der Rückschluss auf die Punktzahl schwierig. Im Endeffekt kann ein solches Gadget ja nur indirekt kalibriert werden, indem man ein zweites identisches Gadget parallel mitführt und damit eine Vergleichsmessung macht.

Ich bin gespannt, ob und wie die Anbieter dieser Lösungen das in Zukunft organisieren, auch um die eigenen Interessen zu schützen. Denn wenn sich heute ein Nutzer beim Support beschwert, dass ein Gadget nicht richtig zählt, bleibt für den Hersteller ohne Kalibriermöglichkeit kaum eine Möglichkeit diese Behauptung zu entkräften. In der Folge kann es gut sein, dass ein Gadget grundlos ausgetauscht wird um den Kunden glücklich zu machen.

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Steht sich Microsoft mit Windows 8 selbst im Weg?

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Irgendwie ist die Mehrspurigkeit von Windows 8 wohl das grösste Problem von Microsoft. So war mir beim Ultrabook XPS Duo nicht klar wann ich wie arbeite, bei Surface kann sich der Kunde nicht entscheiden und nun scheint auch Samsung genug zu haben und zieht nach wenigen Monaten die komplette Windows RT Tablet-Produktpalette aus dem Markt ab. Auch hier die Begründung:

Samsung-USA-Vizepräsident Mike Abary erklärte den Verzicht zu Jahresbeginn mit der unklaren Abgrenzung zwischen Windows 8 und Windows RT respektive der Verwirrung unter Verkäufern und Kunden.

Ob und wie sich Windows 8 sonst verkauft kann ich nicht beurteilen und obwohl ich Windows Phone, als auch das Surface Tablet gar nicht schlecht finde, habe ich bisher noch keinen Anreiz gefunden um mit meinem Windows Laptop umzusteigen.

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Robin Hoods und Wohn-Gorillas in München

In München eine Wohnung zu finden, ist ja nicht sehr einfach, ich habe aber sehr gute Erfahrungen mit dem geheimen Newsletter von Andreas Kräftner gemacht und so meine WG Zimmer in München gefunden. Andreas sammelt nämlich die Wohngesuche und -angebote von Privatleuten und verschickt diese einmal pro Woche an einen Verteiler von mittlerweile über 10’000 Leuten.

Geheim ist der Newsletter aber auch nicht wirklich, seit Jahren erscheinen in regelmässigen Abständen Artikel über Andreas und seinen Newsletter.

Diese Woche hat nun eine Künstlergruppe auf ein anderes Wohn-Problem in München aufmerksam gemacht. Weil die Stadt eigene Wohnhäuser komplett abreissen will um am selben Ort Neubauten zu erstellen, geht dies wieder auf Kosten von bezahlbaren Mietwohnungen, die in München nun mal selten sind.

Goldgrund hat sich dem Problem angenommen und mit Pauken und Trompeten eine dieser nicht renovierbaren Wohnungen auf Vordermann gebracht! Mehr über die Hintergründe im Artikel der SZ.

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Die Berner Blogszene im Bund.

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Da gelingt es mir wieder mal am BLGMNDYBRN dabei zu sein und schon lande ich in der Zeitung. Der Bund-Journalist Joël Baumann hat aus dem Gespräch mit Christian Michel einen schönen Bericht über die Berner Blogszene geschrieben.

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Hier der Artikel als PDF File und der Link zum BLGMNDYBRN Blog Beitrag. Und ja, es gibt immer wieder Diskussionen, wer den BLGMNDYBRN gegründet hat. Fakt ist, ich habe damals den Namen und das Logo dazu beigetragen, seit 2008 ist Christian der Chef vom Ganzen kümmert sich Christian um alles.

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Ein neues iPad Magazin aus Bern

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Es gibt ja Leute, die sagen, eine iOS App soll man erst machen, wenn man alles andere im Griff hat. Aber warum sollte jemand nicht ein authentisch gemachtes iPad Magazin auf produzieren?

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Das scheint sich auch Tom Beck zu denken, der mit seinem Drummers Mag von Bern aus die Welt der iPads erobern will. Vier Millionen dieser Geräte soll es im deutschen Sprachraum schon geben, da wird sich sicher der eine oder andere für ein solches Magazin interessieren.

Ich bin gespannt, wie sich dieses Projekt entwickeln wird und wünsche viel Erfolg!